betreibt ein Klärwerk, das dank modernster Technik nicht nur die vom Gesetzgeber vorgeschriebenen Grenzwerte einhält, sondern diese Werte mit großem Sicherheitsspielraum unterschreitet. Es ist für 25.000 Einwohner ausgelegt.
Das Abwasser wird über ein 75 km langes Kanalnetz, welches sich durch den größten Teil des Marktes Bruckmühl zieht, zum Klärwerk verfrachtet. Das Kanalnetz ist als Trennsystem ausgelegt, das heißt, das
anfallende Regen- bzw. Oberflächenwasser wird getrennt vom Schmutzwasser, überwiegend über Sickerschächte mit Ableitung in den Untergrund oder angrenzende Gewässer, entsorgt. Im Kanalnetz befinden sich 14
Abwasserpumpwerke, die nötig sind, um verschiedene Hindernisse, welche einem freien Abfluss des Abwassers zum Klärwerk im Wege stehen, zu überwinden.
In den Ortsteilen, die nicht kanalisiert sind, erfolgt
die Abwasserbeseitigung der einzelnen Häuser (ca. 300) durch sogenannte Kleinkläranlagen (Drei-Kammer-Gruben). Der Schlamm aus diesen Kleinkläranlagen wird in regelmäßigen Abständen mit Saugwagen zum Klärwerk gebracht
und dort weiterbehandelt.
Es werden täglich:
2.300 m³ (= 2.300.000 Liter ) Abwasser gereinigt (Reinigungsgrad 94 - 99 %).
30 m³ Klärschlamm behandelt (thermische Faulung - mechanische Entwässerung - Trocknung).
Aus 600 m³ Faulgas wird mittels Blockheizkraftwerk 1.200 kW Strom und 2.400 kW Wärme erzeugt.