Klärwerk Bruckmühl
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KLÄRWERK  MARKT BRUCKMÜHL  25.000 EW

Der im Abwasserreinigungsprozess anfallene Schlamm wird in verschiedenen Verfahrensstufen behandelt. Der getrocknete Klärschlamm wird entweder in einem Kohlekraftwerk als Energieträger genutzt oder der Rekultivierung zugeführt.

  • Der Primärschlamm aus dem Vorklärbecken wird direkt in die Faulbehälter gepumpt.
  • Der, maschinell eingedickte, Überschußschlamm durchläuft eine “Elektrokinetische Desintegration” bevor er in die Faultürme gepumpt wird.

  • In den Faulbehältern wird der Schlamm durch anaerobe Bakterien vergoren (unter Luftabschluß bei 38°C und kontinuierlicher Umwälzung).
  • Durch den Faulprozess entsteht Faulschlamm und Faulgas.

  • Der Faulschlamm (3%TS) wird zentrifugiert, dabei wird ein großer Teil Schlammwasser abgeschieden.
ZENTRIFUGE (Schnitt)

  • Der entwässerte (zentrifugierte Schlamm) mit ca. 30% TS wird in der Umlufttrocknung auf ca. 85% TS getrocknet. Dabei wird die Luft auf 60°C erhitzt und im Umluftverfahren durch den Klärschlamm geblasen.
  • Die mit Feuchte angereicherte Luft (ca. 5.000 m³/h) wird über ein Abgasrohr abgeführt.

  • Der getrocknete Klärschlamm wird bis zur Verwertung (Verbrennung oder Rekultivierung) zwischengelagert.
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